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Saison 2026

  • vor 3 Stunden
  • 4 Min. Lesezeit


🇩🇪 Vor ein Paar Tagen hätte ich nicht gedacht, dass ich diesen Bericht so schreiben werde. Zum Rennwochenende in Most gibt es wenig zu sagen, mehr zu der generellen Saison 2026. 

 

Wir haben vor ein Paar Wochen unseren Hauptsponsor verloren, der gute 85%-90% unseres Budgets deckt. Da alle Verträge bereits bestand hatten und ich überhaupt nicht der Typ von halben Sachen bin, hatten wir uns intern einen Plan gemacht und versucht diesen so gut es geht durchzuziehen. In meiner neuen Motorrad Werkstatt (Workshop) habe ich ohne Ende Arbeit und mit meinen Coachings ebenso. Somit hatte ich versucht soviel es geht anzunehmen, um irgendwie die Saison zu meistern.

 

Am Sachsenring wurde ich extrem krank, was sich über mehrere Wochen zog. Wenig Schlaf, extrem viel Arbeit in der Motorrad Werkstatt, beim Coaching und enorm viele Stunden im Auto bis mitten in die Nacht. Dann kam das eigene Training noch dazu, die Tests und die Rennen, die Organisation dafür und viele weitere Dinge. Ebenso das Wissen, dass kein Fehler passieren darf, da jede mehr Belastung am Budget kaum stemmbar ist.

 

In Most angekommen, bereit für die ersten Trainings, hatte ich meinen Kopf kaum noch beim Rennen fahren sondern mehr überall anders, damit sich irgendwie die Saison 2026 absolvieren lässt. Das Motorradfahren war fast zur Nebensache geworden, weil ich viel mehr Energie und Aufmerksamkeit brauchte um zu versuchen, dass alles irgendwie funktioniert. Irgendwie zu versuchen die Saison zu finanzieren und kaum noch Spaß an der Sache zu haben. Ich konnte bei weitem nicht meine Leistung zeigen, kaum das Potenzial von mir und dem Motorrad abrufen und zeigen, was Sachstand ist. Auch das hat mir halbwegs zu schaffen gemacht, dass bei großen weiten nicht die Ergebnisse rauskamen, die die Arbeit von unseren Partnern, dem Team und mir widerspiegeln. 

 

Am Samstag nach dem Quali habe ich mich dazu entschlossen, zur richtigen Zeit vernünftig und clever zu sein und einen Strich zu ziehen, bevor sich manch andere Sachen noch weiter zuspitzen. So funktioniert es offensichtlich nicht richtig und das ist nicht der Weg den ich gehen möchte. Das ist auch nicht wie ich zeigen möchte, welche Arbeit und welche Hingabe in diesen Sport fließt, wie sehr mich meine Unterstützer und Partner in meiner Werkstatt unterstützt haben. Ich würde gerne etwas zurückgeben, kann es aber unter diesen Umständen nicht. Das ist vermutlich der schwierigste Teil des ganzen. 

 

Ein rießen großes Dankeschön geht an all meine Unterstützer, mein ganzes Team, meine Sponsoren die mich bis hierher und noch weiter begleitet haben und werden, an Honda und an Motul. Ich bin jedem für alles enorm dankbar was für mich geleistet wurde.

 

Für mich ist hier Endstation, in 2026 werde ich keine Rennen mehr fahren. Wie es in der Zukunft weitergeht, weiß ich noch nicht. Was ich aber weiß ist, dass jede Mühe und all meine Energie weiterhin in den Motorsport gehen, in diesem Fall in meine Motorrad Werkstatt wo ich jeden Tag meinen Traum lebe und mit Weltklasse Kunden zusammen arbeiten darf. Meine Coachings werden weiter ausgebaut und wer weiß, was in Zukunft sich für Türen öffnen. 

 

Vielen Dank an alle. Servus und bis hoffentlich bald! – Pax ❤️

 

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🇬🇧 A few days ago, I wouldn't have imagined writing a post like this. There isn't much to say about the race weekend in Most; this is more about the 2026 season as a whole.

 

A few weeks ago, we lost our main sponsor, who covered a good 85–90% of our budget. Since all contracts were already in place—and I’m certainly not the type to do things by halves—we made an internal plan and tried to solve it as best we could. I have a big amount of work in my new motorcycle workshop, as well as with my coaching sessions. So, I tried to take on as much as possible to somehow get through the season.

 

At the Sachsenring race, I fell extremely ill, and the sickness stayed on for weeks. There was little sleep, a huge workload in the workshop and with coaching, and countless hours spent driving late into the night. On top of that came my own training, tests, races, the organisation, and many other things. There was also the constant pressure of knowing that no mistakes could be made, as any additional financial strain would be almost impossible to handle.

 

When I arrived in Most, ready for the first practice sessions, my mind wasn't really on racing; instead, I was preoccupied with figuring out how to complete the 2026 season. Riding the bike had almost become a secondary concern because I needed so much energy and attention just trying to make everything work—trying to finance the season while barely finding any joy in it anymore. I was nowhere near performing at my best; I could hardly tap into my own potential or that of the bike to show what we were truly capable of. It really weighed on me that the results fell far short of reflecting the hard work put in by our partners, the team, and myself.

 

On Saturday, after qualifying, I decided to be clever and smart—to draw a line under things before the situation would become worse. Clearly, this approach isn't working properly, and it’s not the path I want to take. This isn't the way I wanted to show the hard work and dedication that goes into this sport, or just how much my supporters and partners in my workshop have backed me. I would love to give something back, but under the circumstances, I can't. That is probably the hardest part of it all.

 

A huge thank you goes to all my supporters, my entire team, and my sponsors—Honda and Motul—who have been with me on this journey so far and will continue to be. I am incredibly grateful to everyone for everything they have done for me.

 

This marks the end of the road for me; I won't be racing in 2026. I don't yet know what the future holds. What I do know, however, is that all my effort and energy will continue to go into motorsport—specifically into my motorcycle workshop, where I live my dream every day and get to work with world-class customers. I’ll be expanding my coaching services, and who knows what doors might open in the future.

 

Thank you all. – Pax ❤️

 
 
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